Rückblick 2025: Wohnimmobilien bleiben teuer – Mieten steigen weiter
Die Immobilienpreise in Deutschland sind 2025 erneut gestiegen. Laut dem aktuellen IW-Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) verteuerten sich vor allem Eigentumswohnungen, aber auch Ein- und Zweifamilienhäuser legten auf Jahressicht zu. Damit steigen die Kaufpreise für Immobilien weiterhin stärker als die Inflationsrate.
Besonders deutlich fallen die Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen in Großstädten außerhalb der Metropolensowie im Umland der großen Städte aus. Städte wie Dortmund, Köln und Düsseldorf verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse bei den Wohnungspreisen, während sich die Entwicklung in München und Stuttgart vergleichsweise moderat zeigt. Kurzfristig kam es zuletzt bei den Hauspreisen zu leichten Rückgängen, unter anderem aufgrund gestiegener Bauzinsen und Finanzierungskosten.
Noch angespannter präsentiert sich der Mietmarkt in Deutschland. Die Mietpreise für Wohnungen steigen weiter kräftig, insbesondere bei Neuvermietungen. Bundesweit legten die Mieten 2025 sowohl im Jahres- als auch im Quartalsvergleich zu. Besonders starke Mietsteigerungen zeigen sich in Großstädten wie Köln, Hamburg und Leipzig, aber auch in den Umlandregionen bleibt die Dynamik hoch.
Eine Entspannung am deutschen Wohnungsmarkt ist damit weiterhin nicht in Sicht. Die Kombination aus hoher Nachfrage, begrenztem Wohnungsangebot und zu geringer Neubautätigkeit sorgt dafür, dass sowohl Immobilienpreise als auch Mietpreise weiter steigen. Für Mieter, Käufer und Kapitalanleger bleibt der Wohnungsmarkt 2026 damit angespannt und Wohnen in Deutschland zunehmend teuer.
(Quelle: Haufe Online Redaktion)
Energieeffizienz als entscheidender Faktor beim Immobilienkauf
Mit steigenden Energiepreisen und verschärften gesetzlichen Vorgaben gewinnt die Energieeffizienz von Immobilien zunehmend an Bedeutung. Käufer achten verstärkt auf Dämmung, Heizsysteme und den Energieausweis. Immobilien mit schlechter energetischer Ausstattung verlieren an Attraktivität, sowohl im Verkauf als auch in der Vermietung. Energetische Sanierungen können daher langfristig den Wert einer Immobilie steigern und sollten frühzeitig geplant werden.
BGH-Urteil zur Hausdämmung – ggf. auch auf Kosten des Nachbarn
Um den Energieverbrauch bei Gebäuden zu reduzieren, muss größtenteils gedämmt werden. Wenn dies nicht geht, weil das Haus direkt an die Grundstücksgrenze gebaut ist/wird, darf das Grundstück des Nachbarn im gewissen Umfang in Anspruch genommen werden, laut Bundesgerichtshof.
Sofern eine Wärmedämmung auf die Fassade aufgebracht werden soll, darf diese zukünftig über die Grundstücksgrenze ragen. Dies immer dann, wenn das Nachbargrundstück nur unwesentlich beeinträchtigt wird (bis max. 25 cm über der Grenze) und eine vergleichbare Dämmung (z. B. Innendämmung) nicht mit einem annehmbaren Aufwand realisierbar ist. Somit wird eine Regelung, welche bereits in einigen Bundesländern gilt, seitens des Bundesgerichtshofes bestätigt.
(Quelle: Handelsblatt)
Geldbußen wegen unerlaubter Vermietung von Wohnraum als Ferienwohnung über Airbnb rechtskräftig
Die Vermietung einer Wohnung ohne Genehmigung zur Nutzung der Wohnung als Ferienwohnung – über die Plattform „Airbnb“ – verstößt gegen das hessische Wohnungsaufsichtsgesetz. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) bestätigte wegen mehrfachen Verstoßes verhängte Geldbußen in Höhe von 6.000,– EUR.
(Quelle: Pressestelle des OLG Frankfurt am Main)